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23.11.2021, 20:07

 

Jule findet Eckzahn

4.9.2017

Außergewöhnlicher Lernort – Archäologische Grabung durch Schüler der Oberschule Uchte

Die 8a, 7d und 7a konnten an drei verschiedenen Tagen mit insgesamt über 70 Schülerinnnen und Schüler von drei Klassen der Oberschule Uchte aktiv an der archäologischen Grabung in der Nähe von Liebenau teilnehmen. Die Altsachsensiedlung aus dem frühen Mittelalter wurde zum außerschulischen Lernort. 

Durch die freundliche Unterstützung des Fördervereins der Oberschule und der Sparkasse Nienburg konnte die Aktion in die Tat umgesetzt werden.

Gundula Tessendorff, die Vorsitzende des Vereins Rauzwi konnte mit einer besonders ansprechenden Art die Schüler für die Grabungsstätte begeistern. Sie klärte mit diversem Anschauungsmaterial die Schüler über die Lebensweise und das Handwerk der Sachsen sowie die Arbeit der Archäologen auf.

„Schaut mal, was könnte das sein?“

„Wagenspuren, bedeckt mit Flugsanden aus der Eiszeit!“, hörte man Gundula erklären.

 „Das war mal ein Holzpfeiler und hieran erkennt man, dass es ein Grubenhaus war!“

„Archäologe - das wäre nichts für mich, die müssen ganz schön schuften!“, so einige Jungen der 8a über die schaufelnden, siebenden und schiebkarrenfahrenden Studenten der Uni Göttingen.

Nach der theoretischen Einführung schritt man zur Tat über:

Unter Anleitung von Gundula Tessendorff, Sandra Wiemann und Heike Schüttler fertigten man zum Beispiel farbige Profilzeichnungen an, putzte Profile, grub nach Funden auf Probegrabungsflächen, setzte Scherben zusammen und sortierte echte Funde – je nach Neigung.

„Der Fund des Tages!!!“ Die zwölfjährige Jule fand beim Putzen des Profils einen Eckzahn eines Wildschweines. Dieser wurde sogleich vom Grabungsleiter archiviert. Daneben fanden die Mädchen und Jungen Muscheln und Holzkohle.

Während die 7d und die 8a die Vormittage im Sonnenschein genossen, mussten die 7a bei Nieselregen forschen.

„Das müsste man öfter machen. Hoffentlich dürfen wir nächstes Jahr wiederkommen“, so die Schülerinnen  und Schüler der Klasse 7a.

Unser Dank gilt dem Förderverein und der Sparkasse.

 

 

 

 

 

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